Die große Alijah der Heiden

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„Alijah machen“ ist der hebräische Ausdruck für den Einwanderungsprozess der Juden nach Israel. Die Wiederherstellung der Nation und die Rückkehr des Volkes ins Land unserer Väter ist ein notwendiges und grundlegendes Element in der Vorbereitung für die Wiederkunft des Herrn in diese Welt. Die Erfüllung der Verheißung Gottes, die Zerstreuten wieder zu sammeln und sie im Land einzupflanzen, ist ganz zentral, wenn es darum geht, Seine Herrlichkeit und Sein Wesen auf der Erde bekannt zu machen. Angesichts des weltweiten Anstiegs von Antisemitismus und dem, was ganz sicher kommen wird, ist der Aufruf zur Alijah eine Sache von Leben und Tod.

Das Wort „Alijah“ wird von einem Verb abgeleitet, das „hinaufgehen, aufsteigen“ bedeutet. Es wird das erste Mal in 1. Mose 2:6 erwähnt und bezieht sich auf den Dunst, der von der Erde aufsteigt. Das nächste Vorkommen ist in 1. Mose 8:20: „Noah … opferte Brandopfer auf dem Altar.“ Die Worte für Opfer und opfern haben dieselbe Wurzel … aufsteigen, hinaufgehen. Das hebräische Wort in der Schrift für Brandopfer ist „olah“, was die dritte Person Singular Femininum ist. Es ist mehr als ein Name und beschreibt das, was mit den Opfern zu Gott auf dem Altar geschieht. Wenn das Feuer auf dem Altar das Opfer verzehrt, dann steigt es als Rauch zum Herrn auf … so kommt es zu der Bezeichnung „olah“. In Israel ist eine weibliche Immigrantin auch eine „olah“ (ein Mann wird „oleh“ genannt). In unseren Anfangstagen im Land brachte uns der Vergleich, dass wir wie ein Opfer sind, zum Lachen … auch wenn es wehtat. Nach Israel einzuwandern, besonders als Erwachsener, ist wirklich damit verbunden, im Feuer des Herrn aufzugehen.

Seit den Anfängen der Nation ist ein Hauptaspekt unserer Berufung als Volk die Anbetung. Es steht geschrieben, dass das Evangelium, die Segnungen und die Flüche und die Offenbarung Seiner Herrlichkeit, für die Juden zuerst ist. Folgert daraus dann nicht, dass Segen auf der ganzen Welt freigesetzt werden wird, wenn die Kinder Israel ihre Berufung erfüllen? Zwei Jahre vor unserer Immigration im Jahr 1992 gab der Herr uns den Eindruck, dass Er möchte, dass das Land Israel mit Leuten erfüllt ist, die Ihn bei Seiner Wiederkunft preisen. Das pflanzte dann in uns eine Bürde und Berufung, einen Wohnort für Ihn zu bereiten. Davids Worte, die in Psalm 132:3-5 festgehalten wurden, drücken das tiefste Verlangen im Herzen eines Anbeters aus: „Ich will das Zelt meines Hauses nicht betreten, ich will das Lager meines Bettes nicht besteigen, ich will meinen Augen keinen Schlaf gestatten, keinen Schlummer meinen Augenlidern, bis ich eine Stätte finde für den HERRN, Wohnungen für den Starken Jakobs!“

Für die natürlichen Kinder Abrahams, Isaaks und Jakobs bedeutet Alijah zu machen, dass man sich dafür hingibt, im umkämpftesten Land der Erde zu leben. Für Heiden … geistliche Kinder Abrahams … sehen wir Alijah als Ausdruck der Anbetung an. Man kommt ins Land als lebendiges Opfer und sucht keinen Nutzen für sich selbst. Nicht, um das Land zu sehen … nicht, um die Leute zu besuchen … nicht, um eine geistliche Erfahrung zu haben … nicht einmal für eine Begegnung mit dem Herrn … sondern als Opfer. Da wir bereits alles in und durch den Messias empfangen haben, legen wir einfach uns selbst (nicht unsere Gaben) vor den Herrn hin, bereitwillig alles zu tun, was für Ihn in diesem Moment wohlgefällig ist.

In Sacharja 3, Jesaja 40, Jesaja 62 und Römer 11 (um einige Stellen von vielen zu erwähnen), ruft der Heilige Geist die Gläubigen aus den Nationen dazu auf, den Kindern Israels den Weg zu bereiten. Als solche, die in den natürlichen Ölbaum eingepfropft wurden und Anteil am Bürgerrecht Israels bekommen haben, werden sie dadurch mit der Nation verbunden. Es gibt eine Verbindung zwischen denen, die geistlich Alijah machen und denen, die im Natürlichen Alijah machen. Ihr Lieben, was im Geist getan wird, hat Auswirkungen im Natürlichen. Ist es da nicht eine logische Schlussfolgerung, dass Gläubige, die kommen, um anzubeten, eine gewichtige Rolle dabei spielen, den Weg dafür zu öffnen, dass Juden nach Hause kommen? Beide Elemente sind unabhängig voneinander notwendig, um den Weg für die Wiederkunft Jeshuas vorzubereiten. Durch Anbetung wird eine Verbindung zwischen Himmel und Erde geöffnet. Das Licht des Herrn verdrängt die Dunkelheit, die versucht, die physische Rückkehr und die geistliche Errettung des jüdischen Volkes zu verhindern.

Wenn man die Wichtigkeit der Rückkehr der Juden nach Israel und die Auswirkungen auf die darauf folgende Freisetzung von Anbetung begreift, dann können wir sicher sein, dass das Reich der Finsternis alles daran setzen wird, das zu verhindern. So geistlich und hingegeben wie der Leib im Land auch jemals sein könnte, bei all dem geistlichen Druck und den Erfordernissen des Alltagslebens werden wir niemals in der Lage sein, „unsere Hände“ kontinuierlich vor dem Herrn hochzuhalten. Aber ihr, liebe Geschwister aus den Nationen, … wenn ihr für zwei oder drei Wochen kommt und euren Alltag zurücklasst, ihr könnt euch 100% dafür hingeben, dem Herrn zu dienen. Das ist wirklich eine so simple und einleuchtende Strategie. Wenn der Leib in den Nationen die Prinzipien verstünde und wirklich begreifen würde, dass wir der Eine Neue Mensch sind, wie einfach wäre es dann, Teams von hingegebenen Anbetern die ganze Zeit im Land zu haben!!!

MÖGE DESHALB EINE GROßE ALIJAH AUS DEM LEIB AUS DEN NATIONEN HERVORKOMMEN, DIE ANHÄLT, BIS SEINE FÜßE DEN ÖLBERG BERÜHREN UND IHN TEILEN.

by Arni

One thought on “Die große Alijah der Heiden

  1. Ruth Amunugama-Hochreuter says:

    Wie motivierend und aufschlussreich diesl Texte sind. Bete diesel Zeit fur Israel die 100 Tage dauert. In Genf im Gebetshaus beten wir fur under geliebtes Israel.
    Käme gerne zu Euch um einfach mit Euch zu sein und zu teilen was auf unserem Papas Herzen liegt.
    War for einem Jahr 6Wochen in Nazareth und durchstöberte Galilāa usw.
    Überall sind noch die Fussstapfen unseres Herrn lebendig.
    Er ist der Geliebte von Israel und wird es immer bleiben.
    Bitte schickt mir Eure Gebetszeiten und Orte der Anbetung. Wie wäre es von seinem Reichtum an Gnade mit Euch zu schmecken.

    Liebst, Ruth